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  Hier erfahren Sie grundlegende Informationen was Sie beim Kauf einer Armatur beachten sollten, sowie weitere nützliche Informationen rund um das Thema Armaturen.
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  1. Was sollte man beim Montieren einer Armatur beachten?
  2. Was ist der Unterschied zwischen Hoch- und Niederdruck-Armaturen?
 
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  1. Was sollte man beim Montieren einer Armatur beachten?

Die Eckventile sollten unbedingt vor der Montage gut gespült werden. Zusätzlich sollten, nach der Montage und vor Inbetriebnahme der Armatur, der Perlator bzw. der Brausekopf abgenommen und jede Seite (warm und kalt) mindestens zwei Minuten getrennt voneinander gespült werden. (Nicht während dem Spülen umschwenken!) So werden Leitungen und Eckventile frei von Schmutz oder anderen Feststoffpartikeln. Tut man das nicht, sammelt sich Schmutz in der Armatur, z.B. Sägespäne vom Zuschneiden der Arbeitsplatte. Die Folge: Die Keramikscheiben werden beschädigt, bekommen zum Beispiel Rillen oder Schleifspuren und sind nicht mehr dicht. Generell empfehlen wir zum Schutz der Armatur den Einbau eines Schmutzfilters zwischen Eckventil und Anschluss-
schläuchen.

Vor dem Anschließen
unbedingt Eckventile spülen.

Zusätzlichen Schutz bietet
der Schmutzfilter.
Sorgfältiges Spülen hält Keramik-
scheiben und Perlator sauber.

Bildquelle: Blanco

2. Was ist der Unterschied zwischen Hoch- und Niederdruck-Armaturen?
 

Granit

Hochdruck-System

Hochdruck-Armaturen werden bei normalem Wasserdruck verwendet. Es wird über zwei Schlauchanschlüsse
(warm - kalt) Wasser aus dem Hausinstallationsnetz oder über einen Durchlauferhitzer zugeführt.
Ein Durchlauferhitzer ist nicht zu verwechseln mit einem Boiler (nur für Niederdruck). Bei einem Durchlauferhitzer
wird das Wasser erst beim durchlaufen erhitzt und es kommt so viel warmes Wasser wie Sie benötigen.

1. Kaltwasser-Anschluss
2. Warmwasser-Anschluss

 
  Granit  

Niederdruck-System

Niederdruck-Systeme erzeugen das warme Wasser in unmittelbarer Nähe zur Armatur in einem
Niederdruck-Speicher bzw. Boiler.

Niederdruck-Armaturen werden verwendet, wenn im Hausinstallationsnetz nur Kaltwasser zur Verfügung steht.
Die sogenannten Drucklosen Armaturen sind mit 3 Anschlussschläuchen versehen. Ein Schlauch dient zum
Anschließen an das Kaltwassernetz, die beiden Anderen werden am Niederdruck-Speicher angeschlossen. Das Kaltwasser läuft durch den einen Schlauch in den Speicher und über den Zweiten läuft erwärmtes Wasser letztlich
aus dem Auslauf der Armatur. Bei einem Boiler gibt es nur eine begrenzte Menge an Warmwasser (oftmals 5 Liter).

Der Zulauf zur Armatur ist immer offen, daher kann sich im Speicher kein bzw. nur wenig Druck
aufbauen = Niederdruck. Durch das offene System ist ein leichtes Tropfen der Armatur normal.

1. Kaltwasser-Anschluss
2. Kaltwasser
3. Warmwasser