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  Hier erfahren Sie grundlegende Informationen was Sie beim Kauf eines Geschirrspülers beachten sollten, sowie weitere nützliche Informationen rund um das Thema Geschirrspüler.
Klicken Sie auf die jeweilige Frage um eine Antwort zu erhalten!
  1. Was bedeutet die Energie Effizienz-Klasse/ Energielabel?
  2. Was ist der Unterschied zwischen Einbaugeräten und Standgeräten?
  3. Welche Arten an Geschirrspülern gibt es?
  4. Was ist der Unterschied zwischen einem vollintegrierten und einem teilintegrierten Geschirrspüler?
  5. Was ist ein XXL/ Großraum Geschirrspüler?
  6. Welche Geschirrspülerhöhe wird benötigt?
  7. Was bedeutet dB?
  8. Was ist beim Einsortieren von Geschirr und Besteck zu beachten?
  9. Aus welchen Bestandteilen besteht ein Maßgedeck?
  10. Was ist bei der Pflege des Geschirrspülers zu beachten?
  11. Wozu dient der Spülmaschinenreiniger?
  12. Für was benötigt man Klarspüler?
  13. Wozu dient das Regeneriersalz?
  14. Was kann zu einem mangelhaften Spülergebnis führen?
  15. Was führt zur Geruchsbildung?
  16. Was kann zu Veränderungen der Oberfläche des Spülgutes führen?
 
  Alle Antworten auf Ihre Fragen:
 
1. Was bedeutet die Energie Effizienz-Klasse/ Energielabel?

Das Energielabel informiert Sie, einer EU-Richtlinie folgend, kurz und bündig über die Wirtschaftlich-
keit des betreffenden Modells. Vergleichen wird somit noch schneller und einfacher.

Wichtigste Information des „EuroLabels“ ist die Angabe der Energie-Effizienz-Klasse, wobei „A“
die wirtschaftlichste, „G“ die unwirtschaftlichste Gerätegattung bezeichnet.

Das Label wie Sie es hier sehen, finden Sie im Elektromarkt am jeweiligen Gerät.
Die einzelnen Angaben aus dem Energielabel fassen wir in unseren Artikeln immer unter der
Überschrift "ENERGIE - Infos zu Energieeffizienz und Verbrauchswerten" für Sie
übersichtlich zusammen.
Label KIF25A60 von Bosch
  2. Was ist der Unterschied zwischen Einbaugeräten und Standgeräten?

Ein Einbaugerät ist optisch in die Küchenzeile integrierbar. Ein Standgerät ist vollständig verkleidet und als solches immer sichtbar.
  3. Welche Arten an Geschirrspülern gibt es?


Integrierbare Geschirrspüler

Auf die Gerätetüren werden Original-Küchenmöbelfronten aufmontiert, so dass vom Geschirrspüler selbst nur
noch die ansprechend gestaltete Bedienblende zu sehen ist.

Integrierbare Geschirrspüler unterscheidet man weiter in teilintegrierbar und vollintegrierbar. Siehe 4.

Dekorfähige Geschirrspüler

Bei diesen Geräten werden Dekorplatten (3-4mm stark), passend zur Küchenfront in den bereits montierten Dekorrahmen
eingesetzt. Soll ein altes durch ein neues Gerät ersetzt werden, kann die vorhandene Dekorplatte übernommen werden.
  Unterbau-Geschirrspüler - 60cm oder 45cm breit integrierbar
· Bedienblende sichtbar
· Wird unter durchgehende Arbeitsplatte zwischen zwei Schränken oder am Ende einer Zeile untergebaut
· Benötigt Möbelfront
  Unterbau-Geschirrspüler, 60 cm breit dekorfähig
· Wird unter durchgehende Arbeitsplatte zwischen zwei Schränken oder am
· Ende einer Zeile untergebaut
· Keine Möbelfront
· Dekorplatte kann im Dekorrahmen ausgetauscht werden
  4. Was ist der Unterschied zwischen einem vollintegrierten und einem teilintegrierten Geschirrspüler?

Vollintegriert Teilintegriert

Diese Beispiel-Abbildung zeigt:
Vollintegrierbarer Geschirrspüler GSXP 70 Power von Bauknecht


Diese Beispiel-Abbildung zeigt:
Vollintegrierbarer Geschirrspüler GSIP 90 Power PT von Bauknecht

Wenn man von einem vollintegrierten Gerät spricht, spricht man immer
auch von einem Einbaugerät.
Ein vollintegrierbarer Geschirrspüler verschwindet vollständig hinter Ihrer Küchenfront. Ein solcher Spüler wird generell auch immer ohne Tür
geliefert - das Anbringen einer vorhandenen Möbelfront, oder einer z.B. Edelstahlfront (meist als Zubehör erhältlich) ist daher unumgänglich.
Bei einem vollintegrierten Spüler erkennt man beim geschlossenen Gerät
nicht, dass sich hinter der Front ein Geschirrspüler befindet. Man erkennt nicht wo bei Ihnen gespült wird.
Wenn man von einem teillintegrierten Gerät spricht, spricht man immer
auch von einem Einbaugerät.
Ein teilintegrierbarer Geschirrspüler verschwindet fast vollständig, bis
auf die Bedienblende, hinter Ihrer Küchenfront. Ein solcher Spüler wird generell auch immer ohne Tür geliefert - das Anbringen einer vorhan-
denen Möbelfront, ist daher unumgänglich.
Viele teilintegrierte Geräte sind in verschiedenen Blendenfarben
(Aluminium, Edelstahl, Weiß, Braun, etc.) lieferbar. Diese Auswahl ist
natürlich abhängig von Hersteller und Modell.
  5. Was ist ein XXL/ Großraum Geschirrspüler?

Das „XXL“ bezieht sich auf die Einbauhöhe des Gerätes. Die Einbauhöhe bei diesen Geräten beträgt mindestens 86 bis max. 92cm.
(Die Maßangaben variieren je nach Hersteller!)

Die Vorteile eines Großraum-Geschirrspülers:
· Die Ergonomie. Das heißt: weniger Bücken! Großraum-Geschirrspüler passen unter Arbeitsflächen mit einer Arbeitshöhe von mehr als 90cm.
  So steht man automatisch in aufrechter Körperhaltung.
· Mehr Innenraum. Jeweils ca. 2cm mehr Höhe für Oberkorb und Unterkorb: dadurch entsteht Platz für hohe Töpfe und große Pizzateller.


Bildquelle: Siemens
  6. Welche Geschirrspülerhöhe wird benötigt?


· Die passende Geschirrspülerhöhe in Abhängigkeit von der Nischen- bzw. Sockelhöhe zeigt die folgende Tabelle.


Bildquelle: Bosch
  7. Was bedeutet dB?

Die dB-Zahl (Dezibel) gibt an, wie Laut ein Gerät auf das menschliche Ohr wirkt. Je niedriger die dB-Zahl, desto leiser das Gerät.
  8. Was ist beim Einsortieren von Geschirr und Besteck zu beachten?
 

Diese Beispiel-Abbildung zeigt:
Geschirrspülmaschine mit optimal einsortiertem Geschirr

· Um das Verstopfen der Siebe zu vermeiden empfiehlt es sich grobe und
  leicht anhaftende Speisereste zu entfernen. Dabei ist das Vorspülen unter   fließendem Wasser weder notwendig noch ökologisch sinnvoll.
  Einzige Ausnahme: leichte wasserlösliche Rückstände abspülen wie z.B.   Spinat, Zigarettenasche oder gehackte Kräuter, da diese sehr feine   Bestandteile haben und sich durch die Umwälzpumpe auf anderen   Geschirrteilen ablagern.
· Das Geschirr muss fest in den Geschirrkörben des Geschirrspülers stehen,
  da besonders Gläser durch Aneinanderreiben beschädigt werden können.
· Große und kleine Teller sollten abwechselnd und tiefe vor flache gestellt   werden.
· Das Besteck wird unsortiert mit den Griff nach unten in den Besteckkorb   eingeordnet, damit die schmutzbelasteten Teile gut von der Spülflotte und   der Mechanik erfasst werden können.
· Große Teile gehören in den unteren Geschirrkorb, kleine, auch leicht   zerbrechliche Sachen wie Gläser und Tassen gehören nach oben.
· Aufgrund der Sprühschattenbildung dürfen keine Teile lose über   einsortiertes Geschirr gelegt werden, da sonst das Wasser nicht mehr alle   Teile erreichen kann.
· Die Sprüharme müssen frei rotieren können, damit das Sprühwasser   ungehindert alle Teile benetzt.



  9. Aus welchen Bestandteilen besteht ein Maßgedeck?

Ein Maßgedeck (nach DIN 44990) besteht aus einem tiefen Teller (Ø 23 cm), einem flachen Teller (Ø 24 cm), einem Desserteller (Ø 19 cm),
einer Untertasse (Ø 15cm), einer Tasse (Ø 8,5 cm), einem Trinkglas (Ø 7 cm), einem Messer, einer Gabel, einem Suppenlöffel, einem Teelöffel und einem Dessertlöffel.
Zu einer Menge von 12 Maßgedecken zählt noch ein Serviergeschirr bestehend aus zwei runden Schüsseln, einer ovalen Platte, einer runden Schale und einem vierteiligen Servierbesteck.
  10. Was ist bei der Pflege des Geschirrspülers zu beachten?

Eine sachgemäß genutzte Geschirrspülmaschine benötigt keine besondere Pflege, da der Spülmaschineninnenraum und die Geschirrkörbe während des Programmablaufs automatisch mit gereinigt werden. Regelmäßig sollte die Siebkombination auf Schmutzablagerungen kontrolliert und gesäubert werden.
Im Falle, dass das Reinigungsergebnis nicht mehr zufrieden stellend ist oder fetthaltige Schmutzreste bzw. andere Beläge aus Speiserückständen (Eiweiß- und Stärkerückstände) im Spülmaschineninnenraum zurückbleiben, durch z.B. einer Unterdosierung des Reinigers, sollte das Innere der Spülmaschine und die Sprühdüsen der Sprüharme gereinigt werden.
Weiterhin empfiehlt es sich regelmäßig mit etwas Maschinen-Pfleger mittels Tuch die Gummidichtungen abzureiben. Dadurch werden diese gepflegt und Schmutzablagerungen beseitigt, die zu unangenehmen Gerüchen führen können.
  11. Wozu dient der Spülmaschinenreiniger?

Der Reinger, der als Tabs oder Pulver erhältlich ist, ist beim maschinellen Spülen für das Ablösen und Verteilen von Speiseresten in der Spülflotte, das Verhindern von Kalkbelägen und die Schonung des Spülgutes verantwortlich. Häufig werden Spülmaschinenreiniger mit integriertem Klarspüler (2 in 1)
und zusätzlichem Wasserenthärter (3 in 1) angeboten.
  12. Für was benötigt man Klarspüler ?

Der Klarspüler hat die Aufgabe, das Wasser zu entspannen, so dass es als dünner, gleichmäßiger Film vom Spülgut ablaufen kann. Damit im Trocknungs-
gang das Wasser verdunstet bzw. gleichmäßig abläuft und keine z.B. Tropfen, Ablaufränder oder Nasen zurück bleiben, muss der Klarspüler das Spülgut, egal aus welchem Material, gut benetzen. Bei Klarspülern mit Glasschutz verzögert der Glasschutz das Auftreten von Glaskorrosion und sorgt bei regelmäßiger Anwendung dafür, dass neue Gläser länger wie neu bleiben. Ohne Klarspüler können sich auf dem Geschirr eingetrocknete Wassertropfen bilden, die besonders gut auf Gläser, Besteck und farbigen Dekoren sichtbar sind.
 




Diese Beispiel-Abbildung zeigt:
Glänzendes Glas ohne Flecken:
Hervorragendes Klarspülergebnis

Diese Beispiel-Abbildung zeigt:
Glas mit Flecken und Streifen/Wasser-
tropfen: Mangelhaftes Klarspülergebnis


  13. Wozu dient das Regeneriersalz?

Leitungswasser ist je nach Wasserhärte mehr oder weniger kalkhaltig. Wenn das Wasser des Geschirrspülers nicht entkalkt (enthärtet) wird, bilden sich auf Geschirr und Besteck unerwünschte Kalkflecken. Für die Enthärtung ist die Enthärtungsanlage der Spülmaschine veranwortlich. Aufgrund der begrenzten Aufnahmefähigkeit des Enthärters an härtebildenden Ionen (Calcium- und Magnesiumionen) aus dem Wasser, muss dieser regelmäßig regeneriert werden.
Diese Aufgabe erfüllt das Regeneriersalz. Es befreit den Enthärter von den härtebildenden Ionen, die dann dem Abwasser zugeführt werden. Somit ist die Enthärtungsanlage nur funktionsbereit, wenn stets ausreichend Regeneriersalz im Salzvorratsbehälter vorhanden ist.

Bitte beachten Sie folgendes:
· Kein normales Speisesalz bzw. Kochsalz verwenden! Es würde durch seine Rieselfähigkeitszusätze mit der Zeit die Funktion des Ionenaustauschers   beeinträchtigen.
· Niemals Spülmaschinenreiniger in den Salzvorratsbehälter füllen, da durch den Reiniger die Enthärtungsanlage unbrauchbar wird.

  14. Warum kann es zu einem mangelhaften Spülergebnis kommen?

Für ein mangelhaftes Spülergebnis können die unterschiedlichsten Einflussfaktoren eine Rolle spielen. Im folgenden Abschnitt wird kurz auf häufige Probleme und deren Ursachen eingegangen.
 
Speiserückstände Matte Beläge auf Tellern Fettrückstände

Diese Beispiel-Abbildung zeigt:
Speiserückstände auf dem Spülgut

Diese Beispiel-Abbildung zeigt:
Mit Jod-Lösung angefärbte
Stärkebeläge und ein stärkefreier Teller

Diese Beispiel-Abbildung zeigt:
Löffel mit und ohne Eiweiß-bzw. Fettrückstände
Durch zu hohe Schmutzbelastung oder zu
niedrige Spül-Temperaturwahl können,
besonders in schlanken Gefäßen (Gläser,Tassen) sandartige Rückstände enstehen. Nicht empfehlenswert ist es, hohe schlanke Gläser
in die äußeren Ecken des Oberkorbs zu stellen,
da sonst die Spülflotte nicht alle Teile unge-
hindert erreichen kann. Wurden Speisereste
nicht weggespült, so befanden sich diese oft im
sog. Sprühschatten Siehe 7. Auch verschmutzte Düsen und unsaubere Siebe können dazu führen. Deshalb sollten diese regelmäßig gereinigt werden.
Dabei kann es sich um Stärkebeläge von
Kartoffeln, Nudeln, Reis und von gebundenen
Soßen oder um Rückstände von denaturiertem
Eiweiß handeln.
Solche Beläge lassen sich z.B. mit einem 65 °C-Programm enfernen.
Fettige Rückstände bauen sich im Sieb und
in der Spülmaschine dann auf, wenn stark fettbelastete Geschirrteile häufig in Spülprogrammen unter 50°C und mit zu niedriger Reinigerdosierung gespült werden.
Zur Entfernung des Fettes spült man mit
einem 65/70°C- oder Topfprogramm. Dabei sollte man darauf achten, dass ohne empfindliches Geschirr gespült wird.
Alternativ kann der Spüler mit Maschinen-
pfleger gereinigt werden.
Es empfiehlt sich immer, das Programm der jeweiligen Schmutzbelastung anzupassen.
Teeflecken Spinat-/ Kräuterrückstände Salzrückstände

Diese Beispiel-Abbildung zeigt:
Tasse mit Teeflecken

Diese Beispiel-Abbildung zeigt:
Teller mit Spinatrückstände

Diese Beispiel-Abbildung zeigt:
Glas mit Flecken und Streifen/ Salzrückständen
Reste von schwarzem Tee, der mit hartem
Wasser aufgebrüht wurde, bilden eine Tee-
haut, die auf der Tasseninnenfläche zurück-
bleiben kann. Entfernen kann man diesen sogenannten Teestein z.B. durch eine hohe Reinigerdosierung.
Falls vor dem Spülen Reste von Spinat oder
Kräutern nicht entfernt wurden, findet man
diese nach dem Spülen oft auch auf anderen Geschirrteilen. Verursacht wird dies durch das umgepumpte Spülwasser, welches die ab-
gelösten Reste im gesamten Geschirrspüler
verteilt. Um dies zu vermeiden empfiehlt es sich
das Spülgut vor dem Einräumen in den Spüler
vorzuspülen.
Wenn sich nach dem Spülen mit Regenerier-
salz ein weißer, wasserlöslicher Belag auf
dem Geschirr befindet, der salzig schmeckt,
ist möglicherweise Salzlake aus dem Vorrats- behälter für Regeneriersalz ausgetreten.
Dies kann mehrere Ursachen haben:
· Der Deckel des Salzvorratsbeälters ist nicht   fest verschlossen. In diesem Fall verschließt   man den Deckel fest.
· Der Deckel hat einen feinen Riss, den man   dann Austauschen sollte.
· Beim Nachfüllen gelangte zuviel Salz in den   Maschineninnenraum. Hierbei empfiehlt es sich
  ein Kurzprogramm ohne Geschirr oder ein
  Spülgang mit einem Vorspülprogramm, wenn
  sowieso ein Spülgang fällig wäre,
  durchzuführen.
 
Kalkbeläge

Diese Beispiel-Abbildungen zeigen: Kalkbeläge
Diese können sich bilden, wenn man mit Reiniger ohne Salzfunktion oder mit Wasser einer Härte von 21 °dH ohne Regeneriersalz spült. Zur Vermeidung sollte der Reiniger immer entsprechend der Dosieranleitung dosiert werden. Eventuell muss Salz aufgefüllt oder die Enthärtung auf einen höheren Härtebereich eingestellt werden.

Sofortige Abhilfe:
· Bei leerer Maschine ein Spülprogramm mit Maschinen-Pfleger laufen lassen.
· Sollte eine Maschinenfüllung nach dem Spülprozess vollkommen mit weißen wasseunlöslichen Kalkbelägen überzogen sein, dann kann das Spülgut   (Ausnahme: Säureempfindliche Materialien wie Emaille und Mamor!) zur Entfernung des Belages durch den Maschinen-Pfleger im Geschirrspüler bleiben.

Bitte beachten Sie die Hinweise des Herstellers. Für eventuelle Schäden übernehmen wir keine Haftung!
     
  15. Was führt zur Geruchsbildung?

 

Diese Beispiel-Abbildung zeigt:
"Lufterfrischer"
Folgende Ursachen können zur Geruchsbildung führen:
· Die Maschine kann falsch angeschlossen sein, d.h. es muss auf die ordnungsgemäße Installation
  der Abwasserführung - entsprechend der Installationsanleitung des Herstellers geachtet werden.
· Auch bei niedriger Spültemperatur und Unterdosierung des Reinigers können unangenehme
  Gerüche entstehen, ebenso Rückstände im Bereich der Türdichtung, des Siebes und der Filter.
  Die Beläge auf den Türdichtungen entfernt man mit Maschinen-Pfleger bzw. lässt ein
  Spülprogramm mit Maschinen-Pfleger zur Reinigung von Sieb und der Filter laufen.
· Normale Gerüche, die durch lange Zeitabstände zwischen den Spülzyklen enstehen, lassen sich
  durch den Einsatz von einem "Lufterfrischer" vermeiden.
  16. Was kann zu Veränderungen der Oberfläche des Spülgutes führen?

Spülgut besteht aus unterschiedlichen Materialien (z.B. Glas, Porzellan) bei denen manchmal nach häufigem Spülen, Oberflächenveränderungen festgestellt werden. Im folgendem Abschnitt werden Ursachen und Zusammenhänge für Veränderungen am Spülgut erläutert.
 
Glas im Geschirrspüler
Kratzer Trübungen  

Diese Beispiel-Abbildung zeigt:
Kratzer

Diese Beispiel-Abbildung zeigt:
Vollflächige Trübungen

Diese Beispiel-Abbildung zeigt:
Symetrische Trübungen
Kratzer gehen immer auf mechanische Einwirkungen auf die Glasoberfläche zurück. Es gibt kaum ein Trinkglas aus dem täglichen Gebrauch, das ohne Schäden ist. Es ist möglich das Kratzer einzeln oder über das Glas verteilt auftreten. Sie können aber
auch so verdichtet sein, dass sie einen weißen
Fleck oder Ring bilden. Zunächst sind die kratzer-
artigen Spuren aufdem Glas mit bloßem Auge
nicht zu erkennen. Doch mit zunehmenden Spül-
gängen werden diese deutlicher sichtbar, weil
Wasser und wässrige Spüllösungen in die Kratzer eindringen und schon gelockerte Glasteilchen heraussprengen.
Beim maschinellen Spülen ist darauf zu achten,
dass die Gläser beim Einordnen nicht aneinander
oder an andere harte Gegenstände stoßen.
Weiterhin dürfen die Gläser sich nicht im Geschirr-
korb gegenseitig berühren, da dabei oft ring-
förmige Scheuerstellen enstehen, wegen der
noch beim Spülen zusätzlichen Rotierung.
Von Glaskorrosion betroffene durchsichtige Gläser weisen eine irreversible (beibende) Trübung auf. Die Glaskorrosion beginnt mit dem Herauslösen von Mineralstoffen aus der Oberfläche und verändert an den betroffenen Stellen damit die physikalischen Eigenschaften des Materials. Es bildet sich eine "Gelschicht", die mit Ionen des Wassers weiter zu einem schleierhaften Überzug reagiert. Hauptsächlich hängt die Glaskorrosion in der Spülmaschine von der Qualität des ver-
wendeten Glasmaterials ab. Beeinflusst wird die Anfälligkeit für Korrosion, neben dem Material selbst, auch durch pH-Wert und Ionengehalt des Wassers und durch die Temperatur.
Es empfiehlt sich Reiniger oder Klarspüler mit speziellen Glasschutz zu verwenden. Dabei ist die Dauer
des Schutzes abhängig vom Glastyp und den Spülbedingungen.
Schillern Line Corrosion Gläser mit Goldrand

Diese Beispiel-Abbildung zeigt:
Schillerndes Glas

Diese Beispiel-Abbildung zeigt:
Line Corrosion - "Linien" im Glas

Diese Beispiel-Abbildung zeigt:
Gläser mit Goldrand - Original und beschädigt
In den meisten Fällen handelt es sich hierbei
um ein perlmuttähnliches Farbenspiel. Es
können aber auch ausschließlich bräunliche,
grünliche oder bläuliche Verfärbungen auftreten.
Die Transparenz der Gläser ist einwandfrei,
jedoch Erscheinen sie dunkler. Es handelt sich
dabei um Silikate aus der Glasmasse selbst oder
aus dem Reiniger, die sich beim maschinellen
Spülen langsam zu einer sehr dünnen Schicht auf bauen. Bei der Verwendung von hochalkalischen
bzw. niederalkalischen Reinigern mit geringem
Silikatgehalt wird dieses Schillern in der Regel
unterbunden.
Diese deuten oft auf Ungleichmäßigkeiten bei
der Glasschmelze hin. An den Stellen ungleich-
mäßiger Glaszusammensetzung löst sich das
Glas unterschiedlich schnell auf. Täler und Er-
hebungen bilden sich, die der Korrosions-
erscheinung ein linienhaftes Aussehen verleihen.
Gläser sind oft mit Gold oder mit Farbmotiven
dekoriert. Sie sind weniger widerstandsfähig
als Dekore z.B. auf Porzellan, da sie bei relativ niedriger Temperatur aufgebracht werden.
Nach häufigen Spülen im Geschirrspüler
verblassen die Farben und mit der Zeit kann
das Dekor vollständig abgetragen werden.
Generell sollten Geschirrteile mit Dekor nicht
in der Spülmaschine gespült werden.
Metalle im Geschirrspüler    
Edelstahl Silber Aluminium

Diese Beispiel-Abbildung zeigt:
Lochkorrosion im Anfangsstadium

Diese Beispiel-Abbildung zeigt:
Anlaufen von Silber

Diese Beispiel-Abbildung zeigt:
Knoblauchpresse aus Aluminium nach
mehrmaligem Spülen
     
Die häufig auftretende Lochkorrosion bei Edel-
stahlteilen, auch "Lochfraß" genannt, wirkt wie
der Name schon sagt, zerstörend auf das
Material. Besonders betroffen sind vor allem Messerklingen. Ursache für die Korrosion ist
stets eine Zerstörung der Oberflächenschutz-
schicht bzw. der "passivierten" Edelstahlober-
fläche durch Chloride, die in Form von Kochsalz
im Trinkwasser und in Speiseresten enthalten
sind. Zusätzlich verstärkend wirken Speise-
säuren. Alkalische Produkte wie Reiniger-
lösungen rufen auf Edelstahloberflächen keine
Lochkorrosion hervor.
Es besteht kein nennenswerter Unterschied, ob
Silber in der Schublade, während des üblichen Gebrauchs oder beim maschinellen Spülen angelaufen ist. Die Anlauffarben müssen in jedem Fall von Hand mit Silberpolitur entfernt werden.
Es reagiert sowohl auf Säuren als auch auf
Laugen mit Veränderungen auf der Oberfläche,
es bildet sich z.B. die unansehnliche
"Brunnenschwärze". Es ist daher für das
Spülen im Geschirrspüler ungeeignet.


 
Weitere Materialien im Geschirrspüler
Keramik Kunststoff Holz

Diese Beispiel-Abbildung zeigt:
Aufglasurdekor - Original und verblasst

Diese Beispiel-Abbildung zeigt:
Kunststoffbrettchen - Original und nach dem
Spülen mit Ketchup

Diese Beispiel-Abbildung zeigt:
Unlackiertes Holzbrettchen nach mehrmaligem
Spülen
     
Die im Geschirrspüler am häufigsten gespülten
Material bestehen aus Feinkeramik, die man in
Irdengut (Tonware), Steingut (Steinzeug), Por-
zellan und Vitreous China unterteilt. Prinzipiell gilt
für die Spülmaschinenfestigkeit: Je härter und je
weniger porös das Material ist, desto höher
die Spülmaschinenfestigkeit. Für keramische
Waren mit Dekor, die meist im Herstellungs-
prozess mit einer Glasur versehen werden, ist
die Art der Aufbringung dieser Glasur von entscheidender Bedeutung. Spülmaschinenfest
sind Dekore, die in Unterglasurtechnik gefertigt
sind, d.h. die Motive liegen geschützt unter der Glasur. Dies gilt auch weitestgehend für Dekore
die per Inglasurtechnik, die in die Glasur einge-
schmolzen wurden. Vorsicht ist bei Keramik mit
Aufglasurdekor geboten, da die Farbe erst
nach dem Glasieren auf das Geschirr aufgetragen wurden und so aufgrund der relativ niedrigen Einbrenntemperatur sehr empfindlich sind.
Diese sind fühlbar, wenn man mit der Hand
darüber streicht.
Schüsseln, Becher und anderes Kunststoff-
Geschirr können fast alle maschinell gespült
werden. Vor allem Duroplaste sind uneinge-
schränkt geeignet. Jedoch können über einen längeren Zeitraum oder bei sehr häufigem maschi-
nellen Spülen sich die Farben leicht verändern. Thermoplaste sollten als spülmaschinenfest aus-
gewiesen sein und bereiten dann ebenfalls keine Probleme. Die wasserabweisende Oberfläche
macht Kunststoffe allerdings schwer benetzbar,
das beim Trocknen zur Tropfenbildung führt. weiterhin speichert Kunststoff kaum Wärme und trocknet dadurch langsamer.
Bei Geschirrspülern mit frei liegenden Heiz-
schlangen,sollte darauf geachtet werden, dass
die Kunststoffteile im Oberkorb platziert werden,
da diese sonst sich leicht verformen können.
Unter Umständen können auch farbige Speise-
reste wie z.B. Ketchup, Karottensaft oder Rote Beete die Kunststoffe anfärben.
Unlackiertes unverleimtes Spülgut aus Holz,
z.B. Kochlöffel, können im Geschirrspüler
gespült werden. Sie bleichen jedoch aus und werden häufig etwas rauer. Brettchen, die
eine größere Oberfläche haben, können Spannungsrisse bekommen. Holzgriffe an
Bestecken werden stumpf oder rissig.
Lackiertes Holz ist nicht zum maschinellen
Spülen geeignet, da das Holz quillt und
dadurch der Lack abblättert.